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Ja, es hat Spaß gemacht. Viel Spaß. Auch wenn es Tage gab, an denen wir statt eines modernen Kunstwerks lieber etwas anderes gesehen hätten. Irgendwas, hauptsache anders. Trotzdem: Das wir zum Schluss einen Sechsminüter für N24 machen durften, hat uns für eine letzte Nachtschicht angespornt. Auf N24.de war er schon zu sehen, wer ihn dort nicht angeschaut hat - voilá, hier nochmal ein kleiner Streifzug durch die Ausstellung.

Knoblauch mit Kokosnuss, salzige Schokolade, Erdbeeren mit Essig, Parmesan-Airbag: Die Kreationen des spanischen Star-Kochs Ferran Adrià sind weltweit einzigartig. 37 Gänge zählt sein documenta-Menü, das sich auserwählte Gäste in seinem Restaurant elBulli servieren lassen können. Weil Seeluft und Meeresrauschen unersätzliche Zutaten für Adriàs Gesamtkunstwerk sind, laden die documenta-Macher jeden Tag zwei Gäste an seinen Tisch an der Costa Brava ein. Maren Mutschall und Bernd Reschke durften die kulinarische Reise antreten und wir haben sie begleitet. Eine Kostprobe sehen Sie heute um 13:55 im ZDF-Mittagsmagazin oder online unter www.zdf.de.
Mara Bergmann
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Mit Kameras, Mikrofonen, Blocks und Stiften sind wir eine Woche lang über die documenta gestreift und haben von Kunst und Künstlern, Hausbooten und Hauspartys, Machern und Besuchern berichtet. Hier unsere documenta-Zusammenfassung als Videopodcast.
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Basti und Lars von der Gruppe “Quentin” machen den Soundtrack zur documenta. Mit Gitarre und Percussion sitzen sie fast täglich auf den Treppen zum Aue-Pavillon. Der finanzielle Lohn für ihre Mühe: “Münzen. Ab und zu gibt’s aber auch mal einen Fünf-Euro-Schein oder die Einladung zu einer Tasse Kaffee”, erzählen die beiden Musiker. Wie sie klingen, hören Sie auch bei uns.
Anne Huschka, Birte Müller
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Am Montag haben wir den documenta-Souvenirjägern in die Tüten geschaut, für Sie den Picknickdeckentest gemacht und nachgefragt, was die Besucher an der d12 nervt. Außerdem stellen wir Ihnen “Untitled” vor, ein namenloses Kunstwerk von Iole de Freitas, das aus der Wand des Fridericianums wächst - unser Kunstwerk des Tages.
Mara Bergmann, Stefan Burgdörfer, Anne Huschka, Carina Körner, Birte Müller, Carla Neuhaus, Britta Schultejans, Tobias Stein
Wenn Sie gerne etwas anderes analysieren möchten als Kunstwerke und Installationen, dann finden Sie doch heraus, was für ein documenta-Besuchertyp Sie sind. Hier geht’s zum Test.
Britta Schultejans, Julia Schappert, Friederike Müller
“Oh je, da muss ich ja fast schon die Leerzeichen weglassen”, stöhnt die blonde Frau aus Hamburg. Mit dem Handy in der Hand steht sie vor einem der Ausstellungsstücke im Fridericianum und schreibt eine SMS. 160 Zeichen für ein Kunstwerk - das ist nicht viel. Vier documenta-Besucher haben trotzdem versucht, in einer SMS ihren Eindruck von einem der Kunstwerke zu verschicken. Was dabei herausgekommen ist, sehen Sie auf unserer Spielwiese.
Friederike Müller
Mit der documenta ist Roger M. Buergel und Ruth Noack eine fortschrittliche und mutige Kunstausstellung gelungen. Den zweien vorzuwerfen, die Anordnung der Exponate sei zu beliebig, ist kleinkariert und unberechtigt. Denn genau darin liegt ihre Genialität. Indem sie mit den Kategorien Zeit und Raum brechen, brechen sie mit Kategorien, die willkürlich sind. Ein Kommentar von Cornelia Lütkemeier.

Jeder Film sollte ein Bild enthalten, an das man sich erinnert, hat Werner Herzog gesagt. Im Landvogt Sansho von 1954, dem verfilmten Märchen des japanischen Regisseurs Kenji Mizoguchi, das am Montag im Gloria lief, gibt es viele solcher Bilder. Zum Beispiel dieses: Hohes Schilf in der Dämmerung. Die Halme wiegen sich im Wind. Eine kleine Gruppe läuft durch das Feld. Eine Frau mit ihren beiden Kindern, dahinter die Amme mit dem Gepäck. Im Hintergrund liegt still ein See. Niemand spricht ein Wort.
Die ganze Filmkritik gibt’s hier.
Text: Stefan Burgdörfer, Foto: pixelio.de

Der wichtigste Mann der documenta stellt sich unserem Interview. Währenddessen versucht Nele Hansen aus ihm schlau zu werden. Hier das Resultat.
Nele Hansen